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Zucker hat jedoch einen entscheidenden Nachteil, der ins Gewicht schlägt: Zu viel Zucker kann bei Bewegungsmangel die Entstehung von Übergewicht begünstigen. Kalorienfreie Alternativen zum Zucker gibt es in der Natur nur wenige und alle gehören der Gruppe der Lebensmittelzusatzstoffe an. Trotzdem gibt es einige Pflanzen, die süß schmecken und deren Geschmack sich als Süßungsmittel von Tee, Kaffee oder Pudding eignet. Dazu gehören insbesondere Thaumatin, Stevia, Aspartam und Neohesperidin Dihydrochalkon. Der letztgenannte Süßstoff klingt wie die Ausgeburt der Hölle, ist jedoch ein sekundärer Pflanzenstoff aus Bitterorangen. Neohesperidin ist in praktisch allen Ländern der Welt als Süßstoff zugelassen und die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat ihm den GRAS-Status zuerkannt. Die Buchstaben-Kombination GRAS steht für generaly recognized as safe und bedeutet gänzlich unbedenklich. Diesen Status hat natürlich auch der Haushaltszucker, denn grundsätzlich ist Zucker nicht für Krankheiten verantwortlich. Zucker kann beispielsweise weder Allergien auslösen noch begünstigen. Allergien gegen Zucker gibt es schlicht und ergreifend nicht.
Aspartam besteht aus den Eiweißbausteinen Asparaginsäure und Phenylalanin. Beide Aminosäuren kommen beispielsweise in großen Mengen in Fleisch, Soja oder Eiern vor. Der natürliche Ursprungs des Süßstoffes Aspartam bedeutet aber nicht automatisch Harmlosigkeit und so haben Wissenschaftler immer wieder Studien zu Aspartam durchgeführt. Wissenschaftlich ist inzwischen eindeutig klar, dass von Aspartam keine Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht. Weltweit verzehren mehr als eine Milliarde Menschen täglich Aspartam, da der Süßstoff beispielsweise für die Süße von Cola-Getränken verantwortlich ist. Noch natürlicher als Aspartam ist der Süßstoff Thaumatin, der aus der Katamfe-Frucht gewonnen wird. Aber isoliert schmeckt Thaumatin nicht so gut und muss daher mit anderen Süßungsmitteln gemischt werden.
In Deutschland ist Stevia wie in vielen anderen Ländern bisher nicht zugelassen. Noch immer konnten Wissenschaftler nicht alle gesundheitlichen Bedenken gegen das süße Kraut aus dem Urwald ausräumen. Die chemische Industrie stellt Süßstoffe aus Stevia inzwischen jedoch in großem Maßstab her. Es ist zu vermuten, dass Stevia als künstlicher Süßstoff auch bald in der Europäischen Union zugelassen wird. Am besten wäre es jedoch, nicht auf den Süßstoff Stevia zurückzugreifen, sondern einfach die Stevia-Blätter zum Süßen zu verwenden. Viele Zuckerfabriken haben schon Stevia Versuchsfelder und warten auf die Freigabe des süßen Krautes als Süßstoff.
Wer etwas wirklich natürliches sucht, ist bei Bienenhonig gut aufgehoben. Der Honig sollte aber während des Abschleuderns von den Waben und auch später nicht über 40 Grad Celsius erwärmt worden sein, damit er seine wertvollen Inhaltsstoffe nicht verliert. Viele Menschen empfinden den Honiggeschmack als ideale Süße und ziehen Honig dem Zucker, Fruchtzucker und anderen Süßstoffen wie Stevia vor. In jedem Falle ist Honig natürlich und auch gesundheitsförderlich – im Übermaß natürlich nicht.
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