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	<title>MiliMaca Magazin &#187; Artenschutz</title>
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	<description>Das Onlinemagazin für Lifestyle, Lebensart, News und aktuelle Tipps</description>
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		<title>Neunjähriger schützt Jaguarundi in Nicaragua</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 10:41:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alcomtel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Natur & Umwelt]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>"Wieso Ferien? Ich spreche vom Jaguarundi!“ Das sagt der neunjährige Samuel, als seine Mutter ihn fragt, was er in der Schule über die erlebten Ferien berichten werde. Samuel hat in den Ferien von seinem Taschengeld Wald in Nicaragua geschützt. Dort kauft die Naturschutzorganisation Naturefund aktuell einen der letzten Trockenwälder der Region, um Lebensraum für seltene Arten zu bewahren, allen voran für die Raubkatze Jaguarundi, die mittlerweile auf der Roten Liste der IUCN steht.</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8220;Wieso Ferien? Ich spreche vom Jaguarundi!“</h3>
<p><strong>Das sagt der neunjährige Samuel, als seine Mutter ihn fragt, was er in der Schule über die erlebten Ferien berichten werde. Samuel hat in den Ferien von seinem Taschengeld Wald in Nicaragua geschützt. Dort kauft die Naturschutzorganisation Naturefund aktuell einen der letzten Trockenwälder der Region, um Lebensraum für seltene Arten zu bewahren, allen voran für die Raubkatze Jaguarundi, die mittlerweile auf der Roten Liste der IUCN steht.</strong></p>
<p><img hspace="5" alt="Bild" vspace="5" align="right" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2010/09/bild-20.jpg" width="360" height="239" />Seit Anfang August macht Naturefund auf die prekäre Situation des Jaguarundis aufmerksam. Die elegante Raubkatze ist bei uns fast völlig unbekannt und selbst in Nicaragua kennen viele Menschen den Jäger nicht, so selten ist er geworden. Aktuell will Naturefund einen der letzten Trockenwälder mit einer Fläche von 140.000 Quadratmeter im Südwesten von Nicaragua kaufen, um damit Lebensraum für den Jaguarundi zu bewahren.</p>
<p>Als Samuel von dem Schutzprojekte hörte, war er nicht davon abzubringen, sein Taschengeld für die Katze in Nicaragua zu spenden: „Nein Mama, ich will das machen!!“ Er gehört zu den Kindern, die in dem Bewusstsein aufwachsen, dass es ihnen weit besser geht, als vielen anderen Kindern. Samuel teilt seine Spielzeuge und hat ein ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden. Es war ihm eine Herzensangelegenheit in der Schule den anderen Kindern davon zu erzählen und er zeigte stolz allen seine Urkunde vom Jaguarundi.</p>
<p><img hspace="5" alt="Bild" vspace="5" align="right" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2010/09/bild-21.jpg" width="360" height="269" />Doch auch für die Kindern in Nicaragua ist der Schutz der Natur wichtig. So sagt zum Beispiel die dreizehnjährige Alba Ruth Cano aus der 9. Klasse der Schule Simon Bolivar in Casares: „Ich denke, es ist sehr gut, die Natur zu schützen, daher bin ich mit der Errichtung des Schutzgebiet für den Jaguarundi einverstanden. Die Bäume versorgen uns mit Sauerstoff und durch sie haben wir größere Flüsse.“ Selbst für die vierjährige Mariana Dóvila aus Diriamba ist Naturschutz ein Begriff. Ihr Kommentar zu Jaguarundi-Projekt lautet: „Wir dürfen die Bäume nicht fällen und die Blumen nicht abschneiden. Wir müssen die Tiere schützen. Wir dürfen keinen Müll wegwerfen.“</p>
<p>Acht Stunden Zeitverschiebung und etwa 9.000 km trennen Deutschland und Nicaragua voneinander. Da hatten Naturefund und seine Partnerorganisation ADECA aus Nicaragua eine besondere Idee, um die Menschen hier wie dort auf das Projekt aufmerksam zu machen. Über Twitter konnten alle unter dem Begriff &#8216;#raubTATZE&#8217; Botschaften nach Nicaragua schicken, um dem Jaguarundi zu helfen. Dort wurden sie von der 20-Jährigen Alina aus Deutschland übersetzt, die gerade ein Praktikum in dem einzigen Natur- und Umweltmuseum Nicaraguas macht.</p>
<p><img hspace="5" alt="Bild" vspace="5" align="right" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2010/09/bild-22.jpg" width="360" height="479" />Da es in vielen Dörfern in der Nähe vom Trockenwald kaum PCs geschweige denn Internet Cafés gibt, bastelte sich Alina ein Twitter-Buch. In das schrieb sie alle Kommentare zum Jaguarundi-Projekt, auch den Satz von Samuel: „Wieso Ferien? Ich spreche vom Jaguarundi!“ Anschließend ging sie von Dorf zu Dorf und besuchte verschiedene Schulen. So brachte sie die Botschaften und guten Wünsche aus Deutschland zu den Menschen in Nicaragua</p>
<p>„Als ich von Naturefund gefragt wurde, ob ich bei der &#8216;#raubTATZEN-Aktion&#8217; mitmachen möchte, war ich sofort begeistert,“ sagt Alina. „Es ist so einfach zu helfen, ich brauchte nur einen Stift und ein Buch, um den Nicaraguanern zu zeigen, was die Menschen in Deutschland zu dem Schutzprojekt sagen und die Menschen hier brauchen einfach nur in das Buch zu schreiben, um Deutschland mitzuteilen, was sie über das Projekt denken.“</p>
<p>Dann erzählte sie von einem besonders schönen Erlebnis: „Eines Tages ging ich mit einer Freundin zu einem Restaurant in Diriamba. Das Twitter-Buch trage ich immer bei mir und einer spontanen Eingebung folgend erzählte ich einem Angestellten von dem Jaguarundi-Projekt und zeigte ihm unser Twitter-Buch. Da er sehr jung war, dachte ich, dass er sicher kein großes Interesse hat. Doch er war sofort dabei, schrieb uns eine Botschaft in das Buch und holte dann alle anderen Angestellten hinzu. Der Inhaber wurde auch auf uns aufmerksam und als er von der Aktion hörte, rief er voller Eifer und Stolz seine Tochter Alejandra Zeledón an, die Tiermedizin studierte. Sie kam extra angefahren und sie schrieb fast eine Seite in das Twitter-Buch. Das war schön! Diese Zusammenarbeit lässt Deutschland und Nicaragua näher zusammen rücken.“</p>
<p>Naturefund setzt die Aktion &#8216;raubTATZE&#8217; bis zum 23. September fort. Über Twitter oder per Mail an Naturefund unter <a href="mailto:info@naturefund.de">info@naturefund.de</a> können Botschaften nach Nicaragua geschickt werden. Wer direkt etwas für die Jaguarundi tun möchte, dem bietet Naturefund die Möglichkeit mit 20 EUR volle 100 Quadratmeter Trockenwald zu sichern. Mehr Infos unter: <a href="http://www.naturefund.de/trockenwald">www.naturefund.de/trockenwald</a></p>
<p>Spendenkonto: Naturefund e. V., Nassauische Sparkasse, BLZ 510 500 15, Konto 101 261 352, Betreff: Trockenwald. Eine Spende ist steuerlich absetzbar.</p>
<p>Mehr über das Jaguarundi-Projekt unter: <a href="http://www.naturefund.de/trockenwald">www.naturefund.de/trockenwald</a></p>
<p>Quelle: Naturefund Foto:ADECA</p>
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		<title>Die drei Gesichter der Krise</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 09:01:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<strong>WWF begrüßt neue EU-Zielsetzung zum Schutz der Biologischen Vielfalt</strong>
Die Umweltminister der EU haben sich heute auf das Ziel geeinigt, den Verlust der Biologischen Vielfalt und die Zerstörung von Ökosystemen bis 2020 zu stoppen. Der WWF begrüßt die Entscheidung und erinnert zugleich daran, dass bereits 2001 ein ähnlicher Beschluss gefällt wurde, ohne dass auf dem Gebiet des Naturschutzes entscheidende Fortschritte erzielt worden wären. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>WWF begrüßt neue EU-Zielsetzung zum Schutz der Biologischen Vielfalt</h2>
<h3>Die Umweltminister der EU haben sich heute auf das Ziel geeinigt, den Verlust der Biologischen Vielfalt und die Zerstörung von Ökosystemen bis 2020 zu stoppen. Der WWF begrüßt die Entscheidung und erinnert zugleich daran, dass bereits 2001 ein ähnlicher Beschluss gefällt wurde,  ohne dass auf dem Gebiet des Naturschutzes entscheidende Fortschritte erzielt worden wären.</h3>
<div id="attachment_11717" class="wp-caption alignright" style="width: 270px"><img class="size-full wp-image-11717" title="WWF Frosch" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2010/03/WWF-Frosch.jpg" alt="" width="260" height="195" /><p class="wp-caption-text">© WWF Brasil</p></div>
<p>„Die EU wird ihr Ziel nur erreichen, wenn es gelingt, den Erhalt der Biologischen Vielfalt und der Ökosystemleistungen in wesentliche Politikbereiche wie die Agrar- und Wirtschaftspolitik zu integrieren“, so Günter Mitlacher, Referent für Biologische Vielfalt beim WWF Deutschland. Ohne Unterstützung auf hohem politischem Niveau werde es nur bei Lippenbekenntnis bleiben.</p>
<p>Die Welt sehe sich derzeit mit drei globalen Krisen konfrontiert: Neben der Finanzkrise und dem Klimawandel, stelle der voranschreitende Verlust an biologischer Vielfalt die größte Herausforderung dar. Der WWF kritisiert das Fehlen eines klaren Bekenntnisses zur Bewahrung der Biologischen Vielfalt im Entwurf der EU-Kommission für ein europäisches Zukunftsprogramm unter dem Namen  „EUROPA 2020 – eine Strategie für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum (kurz: EU 2020-Strategie), das die europäischen Staatschefs am 25 und 26. März beschließen wollen. Während die EU bei Finanz- und Klimaschutzthemen zumindest versuche, Antworten zu finden, werde der Verlust an Biodiversität in der Strategie von EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso völlig ignoriert. Dieser Fehler müsse nach dem klaren Beschluss der EU-Minister behoben werden.</p>
<p>„Die Reinigung von Böden und Wasser, die Speicherung von Kohlendioxid durch Wälder und Ozeane oder die Bereitstellung von Nahrung oder Medikamenten, die auf natürlichen Inhaltsstoffen beruhen, sind unbezahlbar“, betont Günter Mitlacher vom WWF. Dennoch friste Natur- und Artenschutz auch in der EU nach wie vor ein Schattendasein. Überfällige Investitionen in die ökologische Infrastruktur, etwa in die Renaturierung von Flußauen oder die Anlage von Naturwäldern werden als Luxus abgestempelt und verschleppt. Stattdessen klammere man sich an überholte Konzepte. Bestes Beispiel sei eine völlig verfehlte Subventionspolitik in der EU.  Der WWF Deutschland fordert den drastischen Abbau Umwelt zerstörender Subventionen, z.B. für die Landwirtschaft und die Fischerei, und schnelle Fortschritte hin zu einer „Green Economy“ der EU.</p>
<p>Quelle: WWF</p>
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		<title>Tierwelt Herberstein: Przewalski „Primus“ ist Artenschutz mit 66 unzähmbaren Chromosomen</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Jan 2010 14:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es handelt sich um die älteste noch existierende Pferderasse, die sich unter anderem durch die Chromosomenanzahl vom Hauspferd (64 Chromosomen) unterscheidet: das Przewalski Pferd. Vor Jahren in freier Wildbahn ausgestorben, ist die Population dank Nachzuchten in den Zoos angestiegen und mitterweile konnten bereits ca. 300 Pferde in ihrem ursprünglichen Lebensraum, der Mongolei, angesiedelt werden.Foto: Mag. Thomas Lipp]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Es handelt sich um die älteste noch existierende Pferderasse, die sich unter anderem durch die Chromosomenanzahl vom Hauspferd (64 Chromosomen) unterscheidet: das Przewalski Pferd. Vor Jahren in freier Wildbahn ausgestorben, ist die Population dank Nachzuchten in den Zoos angestiegen und mitterweile konnten bereits ca. 300 Pferde in ihrem ursprünglichen Lebensraum, der Mongolei, angesiedelt werden.</h3>
<div id="attachment_11125" class="wp-caption alignright" style="width: 370px"><a href="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2010/01/przewalski_primus.jpg"><img class="size-medium wp-image-11125" title="przewalski_primus" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2010/01/przewalski_primus-360x270.jpg" alt="Przewalski Hengst Primus" width="360" height="270" /></a><p class="wp-caption-text">Przewalski Hengst Primus nimmt am Artenschutz teil und wird künftig in der Tierwelt Herberstein für Nachwuchs sorgen. Foto: Mag. Thomas Lipp</p></div>
<p>Artenschutz zählt zu den Hauptaufgaben eines Zoos, nun beteiligt sich auch die Tierwelt Herberstein an der Przewalski-Nachzucht. „Die beiden Stuten Manu und Sorella leben bereits seit 2007 bei uns.  Gestern erhielten die Damen Verstärkung durch den zweijährigen Hengst Primus aus dem Züricher Zoo Langenberg. „Wir hoffen, dass sich Primus rasch bei uns einlebt und an den Stuten Gefallen findet. Mit Nachwuchs rechnen wir frühestens im nächsten Jahr.“ Meint der zoologische Leiter, Mag. Thomas Lipp.</p>
<p>Das Przewalski Pferd hat die Statur eines gedrungenen, kleinen Hauspferdes mit kräftigem Hals und schweren Gliedern. Der Kopf zeichnet sich durch eine gewölbte Nasenlinie und der weiße Färbung um Nase und Maul aus, auch „Mehlmaul“ genannt. Der Körper besitzt eine fahlgelbe bis rötlichbraune Farbe. Typisch  für das Przewalski Pferd sind die dunkle Stehmähne und ein längerer Schwanzansatz. Die Schulterhöhe des Pferdes beträgt ca. 140 cm, es kann bis zu 300 kg schwer werden.  Im Gegensatz zum Hauspferd sind Przewalskis nicht zähmbar.</p>
<p>Hengst Primus und seine Stuten sind auch im Winter zu sehen, denn die Tierwelt Herberstein ist ganzjährig geöffnet.</p>
<p>Weitere Informationen auf der Homepage der <a href="http://www.tierwelt-herberstein.at" target="_blank">Tierwelt Herberstein</a></p>
<p>Quelle: Tierwelt Herberstein</p>
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		<title>Nashorn-Retter auf vier Pfoten</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 13:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Um die seltensten Nashörner der Erde vor dem Aussterben zu retten, erhalten WWF Umweltschützer jetzt tierische Unterstützung: Die speziell trainierten Spürhunde „Pepper“ und „Chevy“ erschnüffeln in Südvietnam den Kot von Java-Nashörnern. Analysen der Losungen sollen Aufschluss über die Anzahl und Fortpflanzungsfähigkeit der Rhinozerosse geben. Mithilfe dieser Daten werden WWF-Experten einen neuen Aktionsplan für die Rettung der Nashörner ausarbeiten.Foto: © WWF Greater Mekong]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Um die seltensten Nashörner der Erde vor dem Aussterben zu retten, erhalten WWF Umweltschützer jetzt tierische Unterstützung: Die speziell trainierten Spürhunde „Pepper“ und „Chevy“ erschnüffeln in Südvietnam den Kot von Java-Nashörnern. Analysen der Losungen sollen Aufschluss über die Anzahl und Fortpflanzungsfähigkeit der Rhinozerosse geben. Mithilfe dieser Daten werden WWF-Experten einen neuen Aktionsplan für die Rettung der Nashörner ausarbeiten.</h3>
<div id="attachment_10079" class="wp-caption alignright" style="width: 320px"><img class="size-full wp-image-10079" title="P1000117" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/11/WWS-Spuerhund-Pepper.jpg" alt="Sarah Brook, Species Liason Officer beim WWF Greater Mekong und Spürhund 'Pepper' © WWF Greater Mekong" width="310" height="413" /><p class="wp-caption-text">Sarah Brook, Species Liason Officer beim WWF Greater Mekong und Spürhund &#39;Pepper&#39; © WWF Greater Mekong</p></div>
<p>„Das vietnamesische Java-Nashorn ist nicht nur ein extrem seltenes Tier, sondern auch das Symbol für den Naturschutz in Vietnam“, so der WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. „Sollten diese Nashörner aussterben, wäre das ein schlechtes Zeichen für das Überleben von anderen seltenen und einzigartigen Tieren in Vietnam“.</p>
<p>Innerhalb von nur fünf Tagen Arbeit fanden die WWF-Teams mit den Spürhunden sieben Proben von Nashorn-Dung im vietnamesischen Urwald. Die gesammelten Kotproben werden in ein kanadisches Labor geschickt, wo mittels DNA-Analyse das Geschlecht der Tiere und die verschiedenen Individuen bestimmt werden. Weitere Proben gehen für Hormonanalysen an die Zoologische Gesellschaft nach London wo Wissenschaftler das Vermehrungspotential der Tiere ermitteln sollen. „Ohne die feinen Riechorgane der Hunde wäre es unmöglich die tierischen Spuren so schnell zu finden und einen effektiven Rettungsplan zu entwickeln“, sagt Volker Homes. Die Vierbeiner, die extra aus den Vereinigten Staaten eingeflogen wurden, sind noch bis April 2010 auf der Suche von Nashorn-Kot.</p>
<div id="attachment_10080" class="wp-caption alignright" style="width: 320px"><img class="size-full wp-image-10080" title="Javan rhino_2" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/11/WWF-Java-nashorn.jpg" alt="Java-Nashorn © WWF Greater Mekong" width="310" height="200" /><p class="wp-caption-text">Java-Nashorn © WWF Greater Mekong</p></div>
<p>Das Java-Nashorn galt auf dem südostasiatischen Festland bereits als ausgestorben, bis im Jahr 1988 ein Tier in Vietnam von Jägern erlegt wurde. Die WWF-Experten vermuten, dass weniger als zehn Tiere dieser Unterart in einem kleinen Regenwaldgebiet in Südvietnam überlebt haben. Grund für die dramatische Ausrottung der Nashörner sind Wilderei und Lebensraumverlust. WWF-Erfahrungen zeigen aber, dass wenige Tiere ausreichen, um die Art zu retten: Im indischen Kaziranga-Nationalpark konnten sich die Panzernashörner von nur zwölf auf heute knapp 2.000 Tiere vermehren.</p>
<p>Über „Rhinomania“, einem Blog des WWF-Teams, können auch interessierte Nashornfreunde in das Nashornprojekt eintauchen (<a href="http://www.rhinomania.blogspot.com" target="_blank">www.rhinomania.blogspot.com</a>).</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.milimaca.de%2F2009%2F11%2F23%2Fnashorn-retter-auf-vier-pfoten%2F'; szt='Nashorn-Retter+auf+vier+Pfoten';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/76/6b/widget_766bca85d83d2779c08286bacbee895a.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Familienzuwachs beim Amur-Leopard</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 17:20:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit rund 35 Individuen in der Wildnis gilt der Amur-Leopard als die seltenste Großkatze der Erde. Umso erfreulicher sind die Nachrichten, die den WWF jetzt aus seinem Schutzprojekt im russischen Fernen Osten erreichten: Ranger sichteten ein Leopardenweibchen mit drei Jungtieren im Schlepptau. Einer Schutzpatrouille, die die seltenen Amur-Leoparden vor Wilderern schützen soll, gelangen sogar spektakuläre Aufnahmen der scheuen Tiere. Foto: © Valerii Maleev / WWF-Russland]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Von der seltensten Großkatze der Welt gibt es jetzt drei Exemplare mehr.</h2>
<h3>Frankfurt &#8211; Mit rund 35 Individuen in der Wildnis gilt der Amur-Leopard als die seltenste Großkatze der Erde. Umso erfreulicher sind die Nachrichten, die den WWF jetzt aus seinem Schutzprojekt im russischen Fernen Osten erreichten: Ranger sichteten ein Leopardenweibchen mit drei Jungtieren im Schlepptau. Einer Schutzpatrouille, die die seltenen Amur-Leoparden vor Wilderern schützen soll, gelangen sogar spektakuläre Aufnahmen der scheuen Tiere.</h3>
<p><img class="alignright size-full wp-image-10071" title="WWF Amur Leopard 1" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/11/WWF-Amur-Leopard-1.jpg" alt="WWF Amur Leopard 1" width="310" height="206" />Die Fotos zeigen die junge Leoparden-Familie beim gemeinsamen Abendmahl in einem Steinbruch in der Region um Sukhanovka. Zu den Hauptbeutetieren der Amurleoparden zählen Rehwild, Sika-Hirsche, Hasen und Marderhunde.</p>
<p>„Solche Aufnahmen stimmen uns optimistisch, dass die Schutzmaßnahmen in der Amur-Region greifen und wir das Aussterben dieser majestätischen Tiere doch noch verhindern können“, sagt Frank Mörschel, Projektkoordinator beim WWF Deutschland für die Amur-Region. Zu den Hauptbedrohungen des Amur-Leoparden zählen Lebensraumverslust, Beutetiermangel und Wilderei aufgrund seines schönen gefleckten Fells.</p>
<p>Außerhalb der Paarungszeit ist der Amur-Leopard, wie auch alle anderen Leopardenunterarten, ein Einzelgänger. In der Regel gebären die Weibchen ein bis sechs Junge, die drei Monate lang gesäugt werden und bei ihrer Mutter bleiben, bis sie etwa zwei Jahre alt sind. Mit ungefähr drei Jahren sind die Jungtiere dann selbst geschlechtsreif.</p>
<p><strong>Hintergrund<br />
</strong><img class="alignright size-full wp-image-10072" title="WWF Amur Leopard" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/11/WWF-Amur-Leopard.jpg" alt="WWF Amur Leopard" width="260" height="320" />Der für die nördlichste aller Leopardenarten namensgebende Amur-Fluss ist ein über 2800 Kilometer langer Strom im Grenzgebiet zwischen China und Russland. In Zusammenarbeit mit führenden nationalen und internationalen Organisationen hat der WWF einen Schutzplan für die ursprünglich in der gesamten Region heimischen Amur-Leoparden erarbeitet. Langfristiges Ziel ist die Vergrößerung und Erhaltung einer genetisch überlebensfähigen Population von wenigstens 50 Tieren in der russischen Provinz Primorje sowie die Etablierung neuer Gründerpopulationen im früheren Verbreitungsgebiet der Großkatze. Der WWF unterstützt daher Antiwildererprogramme, treibt die Etablierung von Schutzgebieten voran und erhöht das öffentliche Bewusstsein für den Amur-Leopardenschutz</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.wwf.de" target="_blank">WWF</a></p>
<p>Fotos: © Valerii Maleev / WWF-Russland</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.milimaca.de%2F2009%2F11%2F20%2Ffamilienzuwachs-beim-amur-leopard%2F'; szt='Familienzuwachs+beim+Amur-Leopard';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/76/6b/widget_766bca85d83d2779c08286bacbee895a.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Der Tod des Froschkönigs</title>
		<link>http://www.milimaca.de/2009/11/04/der-tod-des-froschkonigs/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 18:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Weltnaturschutzunion (IUCN) hat heute die aktuelle Rote Liste der weltweit bedrohten Tiere und Pflanzen vorgestellt. Die dramatische Bilanz: 17.291 und damit mehr als ein Drittel der 47.677 untersuchten Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Liste erfasst nur einen Bruchteil der weltweiten Artenvielfalt. Der WWF geht davon aus, dass mehr als 10 Millionen Tier- und Pflanzenarten den Planeten besiedeln. Deshalb sei auch die Zahl der gefährdeten Spezies noch viel größer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>WWF: Die Rote Liste der bedrohten Arten wird immer länger</h2>
<div id="attachment_9805" class="wp-caption alignright" style="width: 320px"><img class="size-full wp-image-9805" title="int_01475" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/11/wwf-polarbaer-auf-spitzbergen.jpg" alt="Polar bear (Ursus maritimus), Spitsbergen, Svalbard, Norway © Steve Morello / WWF-Canon" width="310" height="467" /><p class="wp-caption-text">Polar bear (Ursus maritimus), Spitsbergen, Svalbard, Norway © Steve Morello / WWF-Canon</p></div>
<h3>Die Weltnaturschutzunion (IUCN)  hat heute die aktuelle Rote Liste der weltweit bedrohten Tiere und Pflanzen vorgestellt. Die dramatische Bilanz: 17.291 und damit mehr als ein Drittel der 47.677 untersuchten Arten sind vom Aussterben bedroht. Die Liste erfasst nur einen Bruchteil der weltweiten Artenvielfalt. Der WWF geht davon aus, dass mehr als 10 Millionen Tier- und Pflanzenarten den Planeten besiedeln. Deshalb sei auch die Zahl der gefährdeten Spezies noch viel größer.</h3>
<p>Viele Tiere werden bereits ausgestorben sein, bevor sie die Menschheit überhaupt zu Gesicht bekomme, befürchtet der WWF. Neben dem Verlust einmaliger Lebensräume, etwa durch die Abholzung der Regenwälder, schlagen Klimawandel, Raubbau und die Übernutzung einzelner Arten als Artenkiller zu. Besonders betroffen sind Amphibien. Von den  6.285 erfassten Fröschen, Lurchen und Kröten wurden 1.895 in die höchsten Bedrohungskategorien eingestuft. 39 Arten gelten bereist als ausgestorben, darunter die Goldkröte. Sie gilt als eines der ersten Opfer des Klimawandels.</p>
<div id="attachment_9804" class="wp-caption alignright" style="width: 320px"><img class="size-full wp-image-9804" title="wwf tod des froschkoenigs" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/11/wwf-tod-des-froschkoenigs.jpg" alt="wwf tod des froschkoenigs" width="310" height="222" /><p class="wp-caption-text">© Charles Smith / WWF</p></div>
<p>&#8220;Meist ist es nicht ein einzelner Grund, der das Aussterben einer Art besiegelt&#8221;, erläutert Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. Wenn das Verbreitungsgebiet ohnehin klein sei, etwa in entlegenen Berg- oder Inselregionen, können kleine Veränderungen oder eine Krankheit eine Tierart endgültig auslöschen. Bei den Fröschen ist es ein Pilz, der zahlreichen Populationen auf aller Welt zu schaffen macht. Er spielte auch beim Exodus der lebendgebärenden Kihansi Spray Kröte eine Rolle. Die Tiere waren in den Kihansi Wasserfällen in Tansania zuhause. Von den ursprünglich mindestens 17.000 Exemplaren saßen nach dem Bau eines Staudammes 90 Prozent auf dem Trockenen. Die übrig gebliebenen Individuen raffte die mysteriöse Pilzkrankheit dahin.</p>
<p>Der Fall der afrikanischen Kröte ist kein Einzelfall. Der WWF geht davon aus, dass sich die Aussterberate durch menschliche Einflüsse mindesten um den Faktor 1.000 beschleunigt hat. Dies trifft längst nicht nur Amphibien. Am besten dokumentiert ist der Niedergang bei den Säugetieren. Ein fünftel der rund 5.490 Arten ist gefährdet.</p>
<div id="attachment_9806" class="wp-caption alignright" style="width: 320px"><img class="size-full wp-image-9806" title="wwf sumatra tiger" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/11/wwf-sumatra-tiger.jpg" alt="Sumatra-Tiger © WWF" width="310" height="207" /><p class="wp-caption-text">Sumatra-Tiger © WWF</p></div>
<p>Ein typisches Beispiel der Tiger. Nur noch etwa 3.200 der majestätischen Katzen leben in freier Wildbahn. Die großen Beutegreifer brauchen vor allem eines: Platz. Aber davon überlassen die Menschen den Katzen immer weniger. Allein in den vergangenen zehn Jahren verlor der Tiger 40 Prozent seines ursprünglichen Verbreitungsgebietes. &#8220;Wenn sich  diese Entwicklung fortsetzt, können künftige Generationen die Tiere nur noch im Zoo erleben&#8221;, so Volker Homes.</p>
<p>Ähnlich dramatisch ist die Lage der Eisbären. Von ihnen besiedeln zwar  noch rund 20.000 bis 25.000 Exemplare die eisige Wildnis der Arktis. Aber steigende Temperaturen lassen das Eis unter ihren Tatzen zerrinnen. Je früher das Packeis schmilzt, desto eher müssen die Bären sich aus ihren Jagdgebieten zurückziehen. Insbesondere den Eisbärmüttern bleibt oft nicht genug Zeit, um sich den nötigen Speck anzufressen, damit sie genug Milch für ihre neugeborenen Jungen produzieren können. Viele Eisbären verhungern bereits in ihrem ersten Lebensjahr. Mit dem voranschreitenden Klimawandel hat sich diese Situation noch verschärft.</p>
<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.milimaca.de%2F2009%2F11%2F04%2Fder-tod-des-froschkonigs%2F'; szt='Der+Tod+des+Froschk%C3%B6nigs';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/76/6b/widget_766bca85d83d2779c08286bacbee895a.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>NABU: Mit den lautlosen Nachtjägern unterwegs</title>
		<link>http://www.milimaca.de/2009/08/26/nabu-mit-den-lautlosen-nachtjagern-unterwegs/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 10:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mehre hundert Veranstaltungen in ganz Deutschland sind rund um die 13. Europäische Fledermausnacht 2009 in der Termindatenbank des NABU zu finden. Vom 29. auf den 30. August können sich Besucher anlässlich der diesjährigen Batnight auch in 31 anderen europäischen Ländern auf die Spuren der lautlosen Nachtjäger begeben. „Es gibt noch immer viele Vorurteile über Fledermäuse“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Andererseits geht jedoch auch eine große Faszination von den nächtlichen Flugkünstlern aus, die nach wie vor auf unseren Schutz angewiesen sind.“]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Zahlreiche Veranstaltungen zur Fledermausnacht 2009</h2>
<h3>Mehre hundert Veranstaltungen in ganz Deutschland sind rund um die 13. Europäische Fledermausnacht 2009 in der Termindatenbank des NABU zu finden.</h3>
<div id="attachment_2751" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-2751" title="nabu-fledermaus-grosses-mausohr" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/04/nabu-fledermaus-grosses-mausohr-300x202.jpg" alt="Großes Mausohr ins Quartier einfliegend Foto: NABU/E. Menz" width="300" height="202" /><p class="wp-caption-text">Großes Mausohr ins Quartier einfliegend Foto: NABU/E. Menz</p></div>
<p>Berlin &#8211; Vom 29. auf den 30. August können sich Besucher anlässlich der diesjährigen Batnight auch in 31 anderen europäischen Ländern auf die Spuren der lautlosen Nachtjäger begeben. „Es gibt noch immer viele Vorurteile über Fledermäuse“, so NABU-Präsident Olaf Tschimpke. „Andererseits geht jedoch auch eine große Faszination von den nächtlichen Flugkünstlern aus, die nach wie vor auf unseren Schutz angewiesen sind.“</p>
<p>In Deutschland sind 23 verschiedene Fledermausarten heimisch. 14 von ihnen stehen auf der Roten Liste für gefährdete Arten, zwei weitere auf der Vorwarnliste. Nicht mehr ganz so selten sind Großes Mausohr, Zwergfledermaus, Großer Abendsegler und Wasserfledermaus. Einfach und effektiv kann aber jeder dazu beitragen, die Lage der nützlichen Flugsäuger zu verbessern.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-6498" title="Nabu Jagende_Fransenfledermaus" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/07/Nabu-Jagende_Fransenfledermaus.JPG" alt="Nabu Jagende_Fransenfledermaus" width="300" height="196" />„Wer Einflugschlitze zu Dachböden oder Kellern belässt oder künstliche Quartiere am Haus oder an Bäumen anbringt, der hat schon viel für den Schutz der Tiere getan“, so NABU-Fledermausexperte Axel Roschen. Zusätzlich könnte im eigenen Garten ein Fledermausbeet mit in der Nacht blühenden Pflanzen angelegt werden. Weitere Tipps, was jeder tun kann, damit die friedlichen Nachtjäger auch in den kommenden Jahren noch zu beobachten sind, gibt es bei den zahlreichen NABU-Veranstaltungen zur Batnight 2009 und im Internet unter www.batnight.de. Die Hauptveranstaltung findet auch in diesem Jahr wieder am 29. August in Bad Segeberg statt, wo mehr als 17.000 Fledermäuse im dortigen Kalkberg leben.</p>
<p>Aber auch die meisten NABU-Gruppen bieten geführte Nachtwanderungen an. Manche haben Ultraschalldetektoren dabei, mit deren Hilfe die Teilnehmer den Fledermäusen bei der Jagd nach Insekten lauschen können. Außerdem organisieren die Gruppen Nisthöhlen-Inspektionen, Fledermauskästen-Bauprojekte, Netzfangaktionen, Vorträge, Ausstellungen, Geschichtenerzählen am Lagerfeuer und bunte Begleitprogramme für Kinder und Erwachsene.</p>
<p>Infoszu Fledermäusen und der Batnight 2009: <a href="http://www. batnight.de" target="_blank">www. batnight.de</a></p>
<p>Quelle: NABU</p>
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		<title>Klimawandel: Eisbär stärker bedroht als bisher vermutet</title>
		<link>http://www.milimaca.de/2009/07/23/klimawandel-eisbar-starker-bedroht-als-bisher-vermutet/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 14:26:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Eisbär-Experten der Weltnaturschutzunion IUCN und der Umweltstiftung WWF warnen eindringlich davor, dass immer mehr Eisbären von der globalen Erwärmung bedroht seien. Nach WWF-Angaben waren im Jahr 2005 die Bestandszahlen von fünf Eisbär-Populationen rückläufig, innerhalb von nicht einmal vier Jahren hat sich die Zahl auf acht erhöht. Damit schrumpfen Zweidrittel der zwölf wissenschaftlich untersuchten Eisbärbestände. „Es gibt einen beunruhigenden Abwärtstrend. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WWF: Bestandszahlen von acht Eisbär-Populationen rückläufig. / Globale Erwärmung ist Hauptbedrohung.</strong></p>
<div id="attachment_6650" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-6650" title="HI_228509__Eisbaer_Spitzbergen__c__Steve_Morello_WWFCanon" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/07/HI_228509__Eisbaer_Spitzbergen__c__Steve_Morello_WWFCanon.jpg" alt="Eisbär vor Spitzbergen - Foto: WWF, Dteve Morello" width="300" height="452" /><p class="wp-caption-text">Eisbär vor Spitzbergen - Foto: WWF, Dteve Morello</p></div>
<p>Frankfurt &#8211; <strong>Die Eisbär-Experten der Weltnaturschutzunion IUCN und der Umweltstiftung WWF warnen eindringlich davor, dass immer mehr Eisbären von der globalen Erwärmung bedroht seien. Nach WWF-Angaben waren im Jahr 2005 die Bestandszahlen von fünf Eisbär-Populationen rückläufig, innerhalb von nicht einmal vier Jahren hat sich die Zahl auf acht erhöht. Damit schrumpfen Zweidrittel der zwölf wissenschaftlich untersuchten Eisbärbestände. „Es gibt einen beunruhigenden Abwärtstrend. </strong></p>
<p>Sollte sich die derzeitige Entwicklung ungebremst fortsetzen, könnte die Zahl der Eisbären im Jahr 2050 um mindestens 30 Prozent niedriger liegen als heute“, warnt WWF-Artenschutzexperte Stefan Ziegler. Große Gebiete wären dann „Eisbär-freie Zonen“. Verantwortlich dafür sei der menschenverursachte Klimawandel, der das Ökosystem der Arktis im rasanten Tempo verändere.</p>
<p>„Der Eisbär hat aufgrund der Schnelligkeit mit der sich sein Lebensraum verändert, keine Gelegenheit sich anzupassen“, warnt Ziegler. Die Tiere drohten zu Verhungern, zu Ertrinken und stellten aufgrund von Stress die Fortpflanzung ein. Die Eisbär-Expertengruppe der IUCN bezeichnet den Zusammenhang zwischen der globalen Erwärmung und den rückläufigen Bestandszahlen als „eindeutig nachweisbar“. Zugleich geben sich die Umweltschützer optimistisch, den negativen Trend beim Eisbären noch umkehren zu können – vorausgesetzt die internationale Staatengemeinschaft senkt ihre Treibhausgasemissionen schnell und in großem Umfang. Es müsse vor allem dringend verhindert werden, dass es zu einem vollständigen Verlust des Sommer-Eises kommt. „Wenn sich das Erdklima um durchschnittlich mehr als zwei Grad erwärmt, wird das vernichtende und unumkehrbare Auswirkungen auf den Lebensraum der Eisbären haben“, sagt Stefan Ziegler.</p>
<p>Eisbären sind bei der Jagd auf ihre Hauptnahrungsquelle, die Robben, auf Packeis angewiesen. Durch die globale Erwärmung zieht sich das Meer-Eis in immer größerem Maße und über immer längere Zeiträume im Jahr zurück. Können die Bären dem zurückweichenden Eis nicht folgen, dann verschlechtert sich ihre Nahrungssituation..</p>
<p>Quelle: WWF</p>
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		</item>
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		<title>Bestandszahlen 2009: Tiger am Abgrund</title>
		<link>http://www.milimaca.de/2009/07/18/bestandszahlen-2009-tiger-am-abgrund/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 11:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach einem neuen Bericht der Umweltstiftung WWF und des Artenschutzprogramms TRAFFIC leben weltweit nur noch rund 3.500 bis 5.000 Tiger in freier Wildbahn. Damit gehört die größte aller Raubkatzen zu den am stärksten bedrohten Tierarten dieser Erde. Der südchinesische Tiger, von dem vor zehn Jahren wahrscheinlich noch 20 bis 30 Individuen existierten, könnte mittlerweile ausgestorben sein, so der WWF. „Ursache für den dramatischen Bestandsrückgang ist neben dem Lebensraumverlust vor allem die Wilderei und der illegale Handel mit Tigerknochen, Fell oder Zähnen“, sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WWF fürchtet baldiges Aussterben der Raubkatzen. / Illegaler Handel mit Tiger-Körperteilen in Asien viel zu hoch.</strong></p>
<p><strong>Nach einem neuen Bericht der Umweltstiftung WWF und des Artenschutzprogramms TRAFFIC leben weltweit nur noch rund 3.500 bis 5.000 Tiger in freier Wildbahn. Damit gehört die größte aller Raubkatzen zu den am stärksten bedrohten Tierarten dieser Erde. Der südchinesische Tiger, von dem vor zehn Jahren wahrscheinlich noch 20 bis 30 Individuen existierten, könnte mittlerweile ausgestorben sein, so der WWF.</strong></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-6429" title="WWF Tiger" src="http://www.milimaca.de/wp-content/uploads/2009/07/WWF-Tiger.jpg" alt="WWF Tiger" width="260" height="318" />„Ursache für den dramatischen Bestandsrückgang ist neben dem Lebensraumverlust vor allem die Wilderei und der illegale Handel mit Tigerknochen, Fell oder Zähnen“, sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. „Wenn im Kampf gegen die Wilderei nicht schnellstens ein Durchbruch gelingt, wird es Tiger bald nur noch in Zoos geben.“</p>
<p>Dreizehn Tigerstaaten wurden in dem Bericht  „Die Zukunft der Tiger“ danach beurteilt, wie effektiv sie gegen die illegale Jagd und den Handel vorgehen. Als „absolut ungenügend“ werden in dem Ranking die geringen Anstrengungen von Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Thailand und Vietnam bewertet. „Ausreichend bis gut“ seien hingegen die Maßnahmen in Kambodscha, China, Indien, Nepal und Russland. „Von einem großen, entscheidenden Durchbruch im Schutzmanagement für die Raubkatze sind wir jedoch noch weit entfernt“, sagt WWF-Experte Homes. Die Hoffnungen liegen jetzt auf einer langfristigen, globalen Überlebensstrategie für den Tiger, die im kommenden Oktober von zahlreichen Organisationen &#8211; darunter der WWF und TRAFFIC &#8211; entwickelt werden soll.</p>
<p>Vor allem der Wunderglaube an die medizinische Heilkraft von Tigerprodukten schürt nach WWF-Informationen die Nachfrage immer noch weiter an. Trotz eines seit 1975 bestehenden, internationalen Handelsverbots, werde die Raubkatze in ganz Asien weiterhin illegal abgeschossen. Nach den neusten Bestandsschätzungen steht der Sumatra-Tiger am Rande der Ausrottung. Als stark gefährdet gelten die Bestände des Amurtiger, sowie der Bengalischen, Indochinesischen und Malaysischen Unterarten. „Der WWF fordert ein härteres Vorgehen gegen Wilderei und den Schmuggel mit Tiger-Produkten“, sagt Volker Homes. Nur durch vereinte Anstrengungen der &#8211; zumeist armen &#8211; Tigerverbreitungsstaaten und wohlhabender Geberländer könne das Aussterben des Tigers noch verhindert werden.</p>
<p>Der WWF hat jüngst eine Initiative gestartet, die sich in elf Ländern zur Rettung der Tiger engagiert und die Anzahl der frei lebenden Tiger bis 2020 deutlich erhöhen will.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.wwf.de" target="_blank">WWF</a></p>
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<div class="seitzeichen" style="margin: 10px 0;"><script type="text/javascript">szu='http%3A%2F%2Fwww.milimaca.de%2F2009%2F07%2F18%2Fbestandszahlen-2009-tiger-am-abgrund%2F'; szt='Bestandszahlen+2009%3A+Tiger+am+Abgrund';</script><script type="text/javascript" src="http://w3.seitzeichen.de/w/76/6b/widget_766bca85d83d2779c08286bacbee895a.js"></script></div>]]></content:encoded>
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		<title>Soziales Engagement und Urlaub verbinden</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 10:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>unitednetworker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Urlaub & Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Artenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Costa Rica]]></category>
		<category><![CDATA[Löwenaufzucht]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaubserlebnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Vietnam]]></category>

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		<description><![CDATA[Häuser bauen in Costa Rica, mit Kindern in Vietnam arbeiten oder bei der Löwenaufzucht in Südafrika zum Artenschutz beitragen: Das Reiseangebot von i-to-i, einer hundertprozentigen Tochter der TUI Travel PLC, verbindet soziales Engagement mit faszinierenden Urlaubserlebnissen. Ab sofort ist das internationale Reiseangebot auch in Deutschland buchbar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Soziales Engagement und Urlaub verbinden<br />
Einzigartiges Reiseangebot von i-to-i ab sofort in Deutschland buchbar</strong></p>
<p>Häuser bauen in Costa Rica, mit Kindern in Vietnam arbeiten oder bei der Löwenaufzucht in Südafrika zum Artenschutz beitragen: Das Reiseangebot von i-to-i, einer hundertprozentigen Tochter der TUI Travel PLC, verbindet soziales Engagement mit faszinierenden Urlaubserlebnissen. Ab sofort ist das internationale Reiseangebot auch in Deutschland buchbar.</p>
<div id="attachment_16296" class="wp-caption alignright" style="width: 211px"><img class="size-medium wp-image-16296" title="BeehiveBeach-Mombasa-KENYA476" src="http://www.unitednetworker.com/wp-content/uploads/2009/07/BeehiveBeach-Mombasa-KENYA476-201x300.jpg" alt="Mit i-to-i können Touristen in ihrem Urlaub Kinderhilfsprojekte wie hier in Mombasa unterstützen." width="201" height="300" /><p class="wp-caption-text">Mit i-to-i können Touristen in ihrem Urlaub Kinderhilfsprojekte wie hier in Mombasa unterstützen.</p></div>
<p>Der Spezialist für so genannte Volunteer-Reisen, bei denen Reisende zum Teil freiwillige soziale Helfer werden, richtet sich an besonders engagierte, erlebnisorientierte und weltoffene Urlauber. Diese entdecken Teile eines fremden Landes, die für normale Touristen kaum zugänglich sind und engagieren sich zum Beispiel in Umwelt- oder Gemeindeprojekten. In Großbritannien hat sich i-to-i mit diesem Urlaubskonzept der besonderen Art bereits als Marktführer etabliert. Bei allen Projekten arbeitet der Spezialveranstalter mit regional geführten Initiativen zusammen. Die mögliche Reisedauer beträgt zwischen einer Woche und sechs Monaten.</p>
<p>Das Angebot von i-to-i Deutschland ist über die Homepage www.i-2-i.de sowie über die Hotline 018&#8230; buchbar. Dort erhalten die Kunden auch Unterstützung bei Fragen rund um Flug, Versicherung, Visa oder Impfungen. Eine intensive Betreuung vor Ort und eine Einweisung in die Projekte sind ebenfalls gewährleistet. Urlauber, die mit i-to-i verreisen möchten, sollten Grundkenntnisse in Englisch mitbringen.</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie unter: <a href="http://www.tui.com/" target="_blank">www.tui.com</a></p>
<p>Quelle: TUI Deutschland</p>
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