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VIER PFOTEN warnt: Auf Grund der rasanten Zerstörung ihres Habitats stehen die Orang Utans unmittelbar vor der Ausrottung. VIER PFOTEN betreut daher heimatlos gewordene Orang Utans gemeinsam mit der Partnerorganisation Borneo Orangutan Survival Foundation (BOS F) in der Rettungs-Station von Samboja. Unter der Leitung der Primatologin Signe Preuschoft von VIER PFOTEN sollen ab Ende 2010 100 auswilderbare Orang Utans sukzessive und in kleinen Gruppen in die Freiheit entlassen werden. Foto: Stephan Hahnel/Pixelio.de
Tunfisch aus der Dose wird umweltverträglicher. Das bedeutendste Fanggebiet für den weltweit beliebten Skipjack-Tunfisch im sogenannten Korallen-Dreieck will seine Fangmethoden erstmals nach den Nachhaltigkeitskriterien des Marine Stewardship Council (MSC) zertifizieren lassen. 40 Prozent der Skipjack-Fischerei aus dem westlichen Teil des indopazifischen Korallendreiecks soll bis 2011 das blaue Öko-Label tragen. Dies beschlossen acht Anrainerstaaten der Meeresregion in einem gemeinsamen Fischereiabkommen.
Gegen die Vergabe von staatlichen Krediten an die indonesische Sinar Mas Gruppe demonstrieren Greenpeace-Aktivisten heute in Frankfurt. Der Grund: Sinar Mas vernichtet in Indonesien Urwald, beschleunigt Klimawandel und zerstört die Heimat der vom Aussterben bedrohten Orang Utans. Deshalb haben die Umweltschützer vor dem Sitz der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) eine Galerie der Schande aufgebaut und präsentieren Fotos, die das Ausmaß der Urwaldvernichtung in Indonesien zeigen. Foto: © Greenpeace
Nach einem neuen Bericht der Umweltstiftung WWF und des Artenschutzprogramms TRAFFIC leben weltweit nur noch rund 3.500 bis 5.000 Tiger in freier Wildbahn. Damit gehört die größte aller Raubkatzen zu den am stärksten bedrohten Tierarten dieser Erde. Der südchinesische Tiger, von dem vor zehn Jahren wahrscheinlich noch 20 bis 30 Individuen existierten, könnte mittlerweile ausgestorben sein, so der WWF. „Ursache für den dramatischen Bestandsrückgang ist neben dem Lebensraumverlust vor allem die Wilderei und der illegale Handel mit Tigerknochen, Fell oder Zähnen“, sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz.
Industrieländer müssen Führungsverantwortung beim Klimaschutz übernehmen
Anlässlich der heute in Bonn beginnenden UN-Klimaverhandlungen protestieren 40 Greenpeace-Aktivisten vor dem Tagungszentrum für überzeugende Fortschritte beim internationalen Klimaschutz. Die Umweltschützer präsentieren einen zwei Meter großen Ballon, der als brennende Erdkugel bemalt ist. „Wäre die Welt eine Bank, hättet ihr sie längst gerettet“ steht auf einem Banner. Mit ihrer Aktion warnen die Umweltschützer vor schleppenden Verhandlungen, mit denen die letzte Gelegenheit für einen wirksamen Klimaschutz verpasst würde. Sie fordern vor allem von den Industriestaaten, die Führungsrolle zu übernehmen. Mit den Verhandlungen in Bonn beginnt eine Reihe von Vorbereitungstreffen für die internationale Klimakonferenz im Dezember in Kopenhagen.
Gerade einmal 60 Java-Nashörner gibt es noch weltweit. Sie gelten damit als seltenste Großsäuger unseres Planeten. „Wir wissen kaum etwas über diese scheuen Waldbewohner“, sagt WWF-Artenschutzreferent Frank Barsch. Um dieser Wissenslücke Abhilfe zu schaffen filmen inzwischen 34 Kameras den Dschungel auf der südostasiatischen Insel Java. Forscher hoffen so, mehr über die Lebensgewohnheiten und Bedürfnisse der Nashornart herauszufinden. „Dieses Wissen kann uns dabei helfen die Tiere vor dem Aussterben zu bewahren“, sagt Frank Barsch.
Jetzt gelangen sensationelle Aufnahmen: Im Ujung Kulon National Park, wo schätzungsweise noch rund 50 Java-Nashörner leben, tappten die seltenen Tiere in die Kamera-Falle. Zu sehen sind eine Mutter und ihr Kalb beim ausgiebigen Schlammbaden.