Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean.
Minister und hochrangige Regierungsvertreter aus 14 Ländern des Donaubeckens – darunter auch Deutschland – unterzeichneten heute in Wien den Donau-Bewirtschaftungsplan für die kommenden fünf Jahre. Der Plan legt Maßnahmen fest, die bis 2015 umgesetzt werden müssen, um die Donau und ihre Nebenflüsse in einen guten ökologischen Zustand zu bringen und eine nachhaltige Wassernutzung im Donau-Einzugsgebiet zu erreichen. Nach sieben Jahren vorbereitender Arbeit bietet der Plan nach Einschätzung des WWF und anderer Umweltverbände Grund zur Hoffnung, dass Europas Lebensader revitalisiert wird. Foto: © Erika Schneider / WWF
Der Europäische Gerichtshof hat heute entschieden, dass die Auswahl von Naturschutzgebieten im Rahmen des gemeinsamen EU-weiten Schutzgebietsnetz ausschließlich nach Naturschutzkriterien erfolgen darf. Die Gebietsausweisung darf nach Beschluss der EU-Richter nicht aus wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gründen verweigert werden.
Der WWF fordert zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die Bauern finanziell zu entlohnen, die aktiv den Schutz von Klima, Wasser und Biologischer Vielfalt betreiben. Spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik im Jahr 2014 müssen Agrarsubventionen grundsätzlich an ökologische Kriterien gekoppelt werden. Der WWF stützt sich bei seinen Forderungen auf ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU).
Seit mehr als 20 Jahren setzt sich der Wilderness Safaris Wildlife Trust mit Hingabe für den Schutz und die Förderung des Wildtierbestandes und der afrikanischen Kultur ein. Das Ziel, für Afrikas bedrohte Tierwelt und die Einwohner eine positive Veränderung herbeizuführen, wird – dank der Unterstützung von Wilderness Safaris und vielen großzügigen Spendern – erreicht. Wilderness Safaris, ist in erster Linie eine Naturschutzorganisation, die sich den Schutz der Flora und Fauna großer Gebiete im südlichen Afrika zur obersten Priorität gemacht hat. Die Erfahrungen und das Wissen, das die Mitarbeiter und Gründer über Jahrzehnte gesammelt haben, wird an die Urlauber von über 65 Camps, die Wilderness Safaris betreibt, weitervermittelt.
Um die seltensten Nashörner der Erde vor dem Aussterben zu retten, erhalten WWF Umweltschützer jetzt tierische Unterstützung: Die speziell trainierten Spürhunde „Pepper“ und „Chevy“ erschnüffeln in Südvietnam den Kot von Java-Nashörnern. Analysen der Losungen sollen Aufschluss über die Anzahl und Fortpflanzungsfähigkeit der Rhinozerosse geben. Mithilfe dieser Daten werden WWF-Experten einen neuen Aktionsplan für die Rettung der Nashörner ausarbeiten.Foto: © WWF Greater Mekong
Mit rund 35 Individuen in der Wildnis gilt der Amur-Leopard als die seltenste Großkatze der Erde. Umso erfreulicher sind die Nachrichten, die den WWF jetzt aus seinem Schutzprojekt im russischen Fernen Osten erreichten: Ranger sichteten ein Leopardenweibchen mit drei Jungtieren im Schlepptau. Einer Schutzpatrouille, die die seltenen Amur-Leoparden vor Wilderern schützen soll, gelangen sogar spektakuläre Aufnahmen der scheuen Tiere. Foto: © Valerii Maleev / WWF-Russland
Umweltschutz und Erhaltung von Naturgebieten bringen große Gewinne. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie “The Economics of Ecosystems and Biodiversity” (TEEB) http://www.teebweb.org, die von den Vereinten Nationen und zahlreichen Staaten unterstützt wird. Vor allem der Schutz von Feuchtgebieten, Wäldern und Korallenriffen bringt hundertmal mehr Gewinn als verursachte Kosten, so die Autoren.
Dessau-Roßlau / Bonn, 05. November 2009: Mit der heutigen Übergabe des Förderbescheids durch die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, Prof. Dr. Beate Jessel, und den Minister für Landwirtschaft und Umwelt in Sachsen-Anhalt, Dr. Hermann Onko Aeikens, werden vom Bund weitere 6,7 Millionen Euro für die Deichrückverlegung im Naturschutzgroßprojekt „Mittlere Elbe“ in Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt.
Korallenriffe sind zwischen 130.000 und 1,2 Mio. Dollar pro Hektar wert. Zu diesem Schluss kommen Wirtschaftsexperten bei der heute, Freitag, in Kapstadt endenden Konferenz Programme on Biodiversity (DIVERSITAS) http://www.diversitas-osc.org. “Solche Untersuchungen geben Einblicke in den realen Wert von Ökosystemen und den Leistungen, die sie für Menschen erfüllen”, so Wirtschaftswissenschaftler Pavan Sukhdev, Leiter des Projekts “The Economics of Ecosystems and Biodiversity” (TEEB) http://www.teebweb.org . Miteinberechnet werden in einer solchen Bewertung alle möglichen Faktoren von den aus dem Ökosystem gewonnenen Lebensmitteln bis hin zum Fremdenverkehr.