Anlässlich des 135. Geburtstag ihres Namensgebers erinnert die Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt an das Grundprinzip »Ehrfurcht vor dem Leben«.
»Ich bin Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will«, ist vielleicht der berühmteste Leitsatz Albert Schweitzers. Leider ignorieren wir im Alltag die zweite Satzhälfte auch zum 135. Geburtstag des Friedensnobelpreisträgers noch häufig zugunsten der ersten Hälfte – bewusst oder unbewusst.
Ein internationales Forscherteam, bestehend aus Wissenschaftlern des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der Durham University in Großbritannien und der Boston University School of Medicine (USA), war der Theorie nachgegangen, ob und inwiefern Schlaf die Immunfunktion verbessert. Schlaf sei ein biologisches Phänomen, denn obwohl er einen großen Teil der Lebenszeit eines Tieres ausmache und in zahlreichen experimentellen Studien genau beleuchtet wurde, gebe es noch immer keine einhellige Meinung bezüglich seiner Funktion, sagt der Leiter der Studie, Brian Preston vom Leipziger Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie. Außerdem habe bisher noch niemand erklären können, warum sich im Laufe der Evolution bei verschiedenen Tierarten Unterschiede hinsichtlich ihres Schlafbedürfnisses herausgebildet haben. So betrage beispielsweise die Spanne bei Säugetieren zwischen 3 und 20 Stunden Schlafdauer pro Tag.
Das Online-Portal enimal.de hat seit dem Start im Februar 2004 fast 50.000 Tiere in liebevolle Hände vermittelt. Zurzeit warten online über 36.000 Zwei-, Vier- und Mehrbeiner auf ein neues Herrchen oder Frauchen. Im Mai baut enimal.de sein Portfolio deutlich aus und verlegt nun auch Tierbücher aller Art – als e-Book, als Hörbuch oder als gedrucktes Werk. Tierfreunde mit der passenden Buchidee können sich so leicht ein paar Euro dazuverdienen.
Kommenden Freitag erinnert der Internationale Tag der biologischen Vielfalt die Staatengemeinschaft an ihre Verantwortung, die Artenvielfalt zu erhalten sowie Tiere und Pflanzen und deren Lebensräume zu schützen. So lautet das Ziel des Übereinkommens, welches 1992 bei der Konferenz der Vereinten Nationen zu Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro ausgehandelt wurde. Im Widerspruch dazu steht die weltweit immer noch fortschreitende Zerstörung von Lebensräumen und Arten durch den Menschen
Heute stimmte das EU-Parlament über ein Handelsverbot von Robbenprodukten ab. Dabei sprachen sich 550 Parlamentarier (bei 49 Gegenstimmen) für ein solches Verbot aus. „Wir kämpfen bereits seit Jahren dafür, dass diese Qualprodukte vom europäischen Markt verbannt werden und freuen uns sehr über dieses eindeutige Votum der Parlamentarier. Dies ist ein Sieg für den Tierschutz in Europa und ein eindeutiges Signal für den Rat, nun den entsprechenden Gesetzentwurf schnellstmöglich umzusetzen“, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.
Jede Minute verschwinden Waldflächen in der Größe von 36 Fußballfeldern
Anlässlich des am Samstag stattfindenden internationalen “Tag des Baumes” ruft der WWF zu einem bewussteren und verantwortungsvolleren Umgang mit dem Rohstoff Holz und dem Lebensraum Wald auf. Wirtschaft und Verbraucher vor allem in den Industriestaaten müssen ihre Konsumgewohnheiten radikal umstellen. Ansonsten werden auch die letzten großen Waldgebiete der Erde schon in wenigen Jahren irreparabel geschädigt sein. Das hätte katastrophale Konsequenzen für die Tier- und Pflanzenwelt, aber auch für den Menschen. Holzprodukte und landwirtschaftliche Güter, für die Wald zerstört wird, sollten nur gekauft werden, wenn sie aus einer verantwortungsvollen Waldwirtschaft stammen, ruft der WWF auf.
Ein erfolgreiches Brutgeschäft zeichnet sich ab. Die Turmfalken in der Berliner Johanneskirche Frohnau haben pünktlich zu Ostern mit dem ersten Ei in ihrem Gelege das “öffentliche” Brutgeschäft begonnen.
nzwischen hat das Turmfalkenweibchen das fünfte Ei gelget. Bei einem Durchschnitt von 5,1 Eiern pro Gelege der Berliner Turmfalken liegt das Turmfalkenpaar voll im Trend. Da es im Jahr 2005 bereits sieben Falkenjunge gab und die beiden Falken in diesem Jahr ihre Brut füh begonnen haben, hoffen wir auf ein sechtes oder sogar siebtes Ei. Beobachten können wir die Falken über die Webcam des NABU-Berlin
Brieskow-Finkenheerd/Jena (ddp). Mit den steigenden Frühlingstemperaturen wird es wieder gefährlich in der Natur. «Es gibt Zecken ohne Ende«, sagt Jochen Süss, Leiter des Nationalen Referenzlabors für durch Zecken übertragene Krankheiten am Friedrich-Löffler-Institut in Jena.
In der Aprilausgabe des Tierschutz-Podcasts erfahren Tierfreunde Informatives und Wissenswertes rund ums Tier. In der aktuellen Folge gibt es unter anderem einen Ausblick auf den Aktionstag „Kollege Hund“ im Juni. Zudem ruft der Deutsche Tierschutzbund Katzenfreunde dazu auf, das Elend der Tiere durch Kastration zu mindern. Darüber hinaus stellt der Verband seine neue Kinderbroschüre „Tierschutz im Einkaufskorb“ vor.
Mit den ersten Sonnenstrahlen kehrt der Übermut zurück: Bald sind Wiesen, Wälder und Städte wieder ganztägig mit spielenden und tobenden Hunden bevölkert. Dass die verbreitete gute Laune in einem Moment der Unaufmerksamkeit auch seine Kehrseite haben kann, sollten Tierhalter allerdings in Erinnerung behalten. „Jeder Hundebesitzer haftet unbegrenzt und in vollem Umfang für Schäden, die sein Liebling verursacht – und bei Personenschäden summieren sich schnell empfindlich hohe Beträge“, warnt Oliver Kirsch, Mitbegründer der Versicherungsinitiative tierversicherung.biz (www.tierversicherung.biz).