Im 140.000 Hektar großen Wildreservat Singita Grumeti Reserves im Westkorridor der Serengeti in Tansania eröffnete kürzlich ein „Community Environmental Education Centre“ (EEC). Ziel ist es, ein Umweltbewusstsein in der Bevölkerung zu schaffen, um die Zerstörung natürlicher Lebensräume zu verringern und dem Klimawandel entgegenzuwirken.
Das EEC bietet Umwelt-Kurse für die Schüler der umliegenden Gebiete Bunda und Serengeti. Die rotierenden fünftägigen Kurse für je zwölf Schüler schaffen ein grundlegendes Verständnis für die Funktionsweise und die Bedrohungen des regionalen Ökosystems und sorgen so für einen verantwortungsvolleren Umgang mit den knappen Ressourcen.
Der WWF fordert zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die Bauern finanziell zu entlohnen, die aktiv den Schutz von Klima, Wasser und Biologischer Vielfalt betreiben. Spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik im Jahr 2014 müssen Agrarsubventionen grundsätzlich an ökologische Kriterien gekoppelt werden. Der WWF stützt sich bei seinen Forderungen auf ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU).
Umweltschutz und Erhaltung von Naturgebieten bringen große Gewinne. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie “The Economics of Ecosystems and Biodiversity” (TEEB) http://www.teebweb.org, die von den Vereinten Nationen und zahlreichen Staaten unterstützt wird. Vor allem der Schutz von Feuchtgebieten, Wäldern und Korallenriffen bringt hundertmal mehr Gewinn als verursachte Kosten, so die Autoren.
Der WWF begrüßt die heute von der EU Kommission verabschiedete Ostsee-Strategie und fordert die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dem Umweltschutz bei der Umsetzung eine zentrale Rolle einzuräumen. Nach Einschätzung der Umweltschützer bietet der gemeinsame Rettungsplan eine einzigartige Chance die Ostsee und ihre Ressourcen länderübergreifend und nachhaltig zu schützen.
Korallenriffe sind zwischen 130.000 und 1,2 Mio. Dollar pro Hektar wert. Zu diesem Schluss kommen Wirtschaftsexperten bei der heute, Freitag, in Kapstadt endenden Konferenz Programme on Biodiversity (DIVERSITAS) http://www.diversitas-osc.org. “Solche Untersuchungen geben Einblicke in den realen Wert von Ökosystemen und den Leistungen, die sie für Menschen erfüllen”, so Wirtschaftswissenschaftler Pavan Sukhdev, Leiter des Projekts “The Economics of Ecosystems and Biodiversity” (TEEB) http://www.teebweb.org . Miteinberechnet werden in einer solchen Bewertung alle möglichen Faktoren von den aus dem Ökosystem gewonnenen Lebensmitteln bis hin zum Fremdenverkehr.
Bei ständig wechselnden Ölpreisen auch in diesem Sommer kann die Hotelkette Fairmont Hotels & Resorts, die führend ist in verantwortlichem Reisemanagement und langfristigem Umweltschutzengagement, stolz verkünden, einen eigenen Beitrag zu diesem Thema zu liefern: sie recycelt Küchenöle anstatt sie wegzuwerfen. Nahrungszubereitung durch Experten erfordert die Nutzung von Ölen und schafft Abfall, der in der Hotelindustrie nicht vermeidbar ist – was macht man also mit dem überschüssigen Speiseöl?
Eine Weltpremiere steht im Mittelpunkt des Auftritts von Fiat bei der Internationalen Automobil Ausstellung (IAA) in Frankfurt (17. bis 27. September 2009). Der Fiat Punto Evo tritt als Nachfolger des Fiat Grande Punto an, um dessen Erfolg als in Europa bestverkauftes Fahrzeug aus dem Segment fortzuführen. Mit seiner innovativen Technologie setzt der neue Fiat Punto Evo Maßstäbe in den Bereichen Umweltschutz, Sicherheit und Komfort.
Ökostrom-Produkte haben nur dann einen zusätzlichen Nutzen für die Umwelt, wenn in den Ausbau erneuerbarer Energien investiert wird. Nur so ändert sich der bestehende Kraftwerkspark. Verbraucher, die sich am Grüner Strom Label orientieren, unterstützen glaubwürdigen Ökostrom mit nachweislichem Umweltnutzen. Das Grüner Strom Label feiert gerade seinen zehnten Geburtstag.
Der NABU hat die Inbetriebnahme der ersten deutschen Windkraftanlagen auf hoher See begrüßt. Gleichzeitig fordert der Naturschutzverband Behörden und Energiekonzerne auf, beim Ausbau der Offshore-Windenergie den größtmöglichen Schutz für die Meeresumwelt zu gewährleisten. „Wir freuen uns, dass aus Nordseewind künftig klimafreundlich Strom gewonnen wird. Allerdings muss alles dafür getan werden, die schädlichen Auswirkungen auf die Natur zu begrenzen“, erklärte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.